Ideen für einen Kindergeburtstag im Dezember

Eine Outdoor-Party ist im Dezember zwar nicht ausgeschlossen, aber doch nicht so selbstverständlich, wie im Juli. Zum Glück hat meine Tochter – geboren am 5. Dezember – schon im September ihren Wunsch geäußert: sie möchte diesmal eine Lebkuchen-Themenparty. Das ist gleich eine 2 in 1 Lösung, weil wir sowieso jedes Jahr mindestens einmal Freunde einladen, um gemeinsam Honiglebkuchen und andere Weihnachtskekse zu backen. Es ist unaufwendig, jeder Gast nimmt nachher ein wenig Kekse mit nach Hause und die Weihnachtsstimmung kommt bei solchen Backabenden unausweichlich. Das Aufräumen nachher dauert zwar, aber es ist kein Drama. Und wenn wir inzwischen Hunger bekommen, dann machen wir schnell überbackene Brötchen oder eine schnelle Pizza – der Backofen ist ja schon vorgeheizt.
Mit Kekse backen wäre dann die halbe Zeit der Geburtstagsparty gefüllt. Was passiert noch?
Ich plane für eine dreistündige Party ungefähr so:
15.00-15.30. Ankommen und Basteln der Kekstüte: die Kinder bekommen eine Papiertüte (naturfarbig) und ein Materialbüffet steht zur Verfügung. Darin sind: buntes Papier und verschiedene Effektpapiere, Schere, UHU, bunte Dekotapes mit Weihnachtsmotive und/oder Weihnachtsfarben, sternförmige und andere Schablonen, Stanzen oder einfach nur Keksausstecher mit Weihnachtsmotive, Bleistift, Lackstifte in Gold, Weiß und Silber. Die Kinder können ihre Tüte nach Belieben dekorieren. In diesen Tüten nehmen sie dann die gebackenen Kekse mit nach Hause. Wer möchte, kann auch mehrere Tüten dekorieren, mitnehmen und dann kleine Weihnachtsgeschenke darin einpacken.
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15.30-16.00 Jause
16.00-16.20 Geschenke werden überreicht
16.20.-16.40. Torte mit Kerzen und Feuerwerk, Fotos werden gemacht, Torte wird gegessen
16.40-18.00 Backen und Dekorieren der Kekse, paralell Bastelangebot (weil nicht alle Kinder gleichzeitig Platz beim Küchentisch haben) Gebastelt wird eine Laterne und ein Fensterstern. Anleitungen dazu kommen bald in einem anderen Post.
Unser Lieblingsrezept für Honiglebkuchen sollte man 1-2 Tage vorher zusammenstellen und dann im Kühlschrank lagern. Länger kann man auch – sogar bis zu 3 Wochen, also wenn nicht alles gleich gebacken wird, ist auch kein Problem. Die Kekse werden gleich nach dem Backen schön weich, es braucht keine Wartezeit. Das heißt natürlich, dass sie nicht immer dekoriert werden, weil schon vorher aufgegessen. Ist aber auch nicht so schlimm. Und jetzt endlich das Rezept:
In einem Topf werden 250 g Honig und 1 Packung Honiglebkuchengewürz von Kotanyi aufgekocht. Eine ganze Packung, wirklich. Jetzt nehme ich den Topf vom Herd und lasse in der Honig-Gewürz-Mischung 300 gramm Butter flüssig werden.
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In einem anderen großen Schüssel mische ich 3 Eier, 250 gramm Zucker, 1 Prise Salz mit ein bisschen Mehl (so viel, wie die Eiermischung aufnimmt.)
Jetzt kommt die Honigmischung in den großen Schüssel zur Eiermischung und wird gerührt mit einem Holzlöffel. Löffelweise gebe ich so viel Mehl dazu, dass der Teig schön formbar wird und nicht mehr klebt. In eine Portion Mehl rühre ich auch noch Backsoda dazu. Insgesamt sollte man 1000 g Mehl griffbereit haben – der größte Teil kommt in den Teig, der Rest wird dann beim Ausstechen der Kekse benötigt.
Diese Portion reicht für viele Bleche und wenn man nur weniger auf einmal braucht, kann der Rest in den Kühlschrank in Folie gewickelt zurück.
Die Kekse werden bei 190 Grad ca. in 6 Minuten fertiggebacken. Wer will, kann die Oberfläche der Kekse vor dem Backen mit Eigelb bepinseln.
Dekorieren kann man mit Zuckerperlen (mitbacken) oder nachträglich, wenn die Kekse schon klat geworden sind mit Zuckerguss. Mir schmeckt und gefällt am besten mit Zuckerguss, Mädchen sind aber meistens für rosane Lilifee-Perlen. Und warum auch nicht, es ist ja Weihnachten.
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